2006: En route de triple
| Ergebnisse | Vorrundenspiele Samstag, 12. August 2006 | ||||
| Team | Team | Halbzeit | Endstand | ||
| MKB Veszprém KC | HSV Handball | 14:25 | 35:37 | ||
Celje Pivovarna Lasko | Ademar Leon | 14:17 | 25:34 | ||
| Montpellier HB | HSV Handball | 14:14 | 30:34 | ||
| THW Kiel | Celje Pivovarna Lasko | 22:14 | 40:32 | ||
| Montpellier HB | MKB Veszprém KC | 11:14 | 26:32 | ||
| THW Kiel | Ademar Leon | 22:14 | 35:30 | ||
| Ergebnisse | Platzierungsspiele Sonntag, 13. August 2006 | ||||
| Team | Team | Halbzeit | Endstand | ||
| Montpellier HB | Celje Pivovarna Lasko | 16:15 | 32:28 | ||
| MKB Veszprém KC | Ademar Leon | 15:11 | 27:25 | ||
| HSV Handball | THW Kiel | 15:18 | 36:40 | ||
| Spielberichte | Vorrundenspiele Samstag, 12. August 2006 | ||
| MKB Veszprém KC | HSV Handball | 14:25 | 35:37 |
| Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel zeigten sich bei Veszprém nach den ersten zehn Minuten deutliche Schwächen im Abschluss, die Hamburg mit gutem und konzentriertem Konterspiel zu einem sechs Tore Vorsprung ausbaute. Veszprém fand in der ersten Halbzeit nicht mehr zurück ins Spiel und so baute Hamburg den Vorsprung mit elf Toren zum Halbzeitstand von 14:25 aus. Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit glichen der Ersten. Beide Mannschaften spielten konzentrierten Handball. Nachdem Hamburg die Mannschaft umstellte und unter anderem Leistungsträger wie Pascal Hens aus dem Spiel nahm, konnte Veszprém Tor für Tor aufholen und am Ende auf einen zwei Tore Rückstand zum 35:37 verkürzen. Hätte sie diese Leistung schon in der ersten Halbzeit gebracht, wäre es sicherlich ein etwas spannenderes Spiel geworden. | |||
Celje Pivovarna Lasko | Ademar Leon | 14:17 | 25:34 |
| (Bericht von Daniel Stierle) Ademar Leon, der gestrige Gegner der TSG Ehingen, hatte zu Beginn mit Celje einen gleichwertigen Gegner vor sich. Jedoch ging Leon aufgrund der hervorragenden Torwartleistung nach ca. 20min mit 5 Toren in Führung und baute diesen Vorsprung bis zur Halbzeit auf 14:17 aus. Das in der ersten Halbzeit sehr rückraumlastige Spiel beider Mannschaften wurde in der zweiten Halbzeit attraktiver gestaltet und viele gelungene Spielzüge gezeigt. Jedoch war Leon in der zweiten Halbzeit konsequenter im Abschluss und konnte sich somit ein verdientes 25:34 sichern. Die besten Akteure auf dem Platz waren Harbok von Celje und Schlinger von Leon, die beide durch zahlreiche Aktionen aus dem Rückraum überzeugen konnten. | |||
| Montpellier HB | HSV Handball | 14:14 | 30:34 |
| Ein spannendes und hochklassiges Spiel lieferten beide Teams den Zuschauern in der ausverkauften Längenfeldhalle. Der Verlauf des ersten Durchgangs wurde von beiden Mannschaften ausgeglichen gestaltet. Kein Team konnte sich absetzen, so war der 14:14 Halbzeitstand nicht verwunderlich. Im zweiten Durchgang ging der französische Meister zunächst mit 15:14 in Führung. Der deutsche Pokalsieger drehte aber sofort den Spieß um und ging seinerseits mit15:17 in Front. Ab jetzt waren die Hamburger immer ein, zwei Tor vorn. Montpellier gelang es nicht den Rückstand zu vermindern und rannte so ständig einer Hamburger Führung hinterher. Fünf Minuten vor Ende der Partie kam die Entscheidung zugunsten der Nordlichter. Von einem 30:28 erhöhten sie schnell auf 32:28 und der Widerstand war gebrochen. Der HSV siegte verdient mit 34:30 und spielt am Sonntag im Finale. Tore des HSV: Schröder (10), Jansen (4/1), Ursic (2), Flohr, Souza (3), Knorr, Pungartnik, B. Gille (5), G. Gille (3), Lijewski (4), Lavrov, Hens (2), Yoon (-/1). | |||
| THW Kiel | Celje Pivovarna Lasko | 22:14 | 40:32 |
| Furioser Start des deutschen Meisters. Schon nach einer Viertelstunde schien das Spiel entschieden, denn Kiel führte schon 15:4. Der Trainer von Celje nahm eine Auszeit, um seine Truppe besser auf das variantenreiche Spiel des THW Kiel einzustellen. Dies gelang nur ansatzweise, so dass die Seiten bei einem Stand von 22:13 gewechselt wurden. Auch im zweiten Durchgang überzeugte der THW Kiel. Ab der 46. Minute steckte Kiel zurück, so kam Celje auf fünf Tore zum 29:24 heran. Die Kieler ließen jedoch nichts mehr anbrennen und besiegten den slowenischen Meister deutlich mit 40:32. Tore des THW: Linders (1), Andersson (8), Lundström (4/1), Kavticnik (5), Lövgren (1), Zeitz (5), Jeppesen (2), Karabatic (1/-), Klein (10), Ahlm (3). | |||
| Montpellier HB | MKB Veszprém KC | 11:14 | 26:32 |
| Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo wobei Veszprém seine Chancen besser nutzte und sich einen sicheren 13:6 Vorsprung herausspielte. Bis zum Ende des ersten Durchgangs konnte Montpellier auf 11:14 verkürzen. Bei diesem Stand wurden auch die Seiten gewechselt. Im zweiten Durchgang war es wieder der ungarische Meister der das Heft in die Hand nahm und seinen Vorsprung wieder ausbaute. Schon nach 40 Minuten stand es wieder 22:15. Montpellier war nicht mehr in der Lage dem körperbetonten Spiel der Ungarn Paroli zu bieten, so dass es für sie lediglich zum 26:32 Endstand ausreichte. | |||
| THW Kiel | Ademar Leon | 22:14 | 35:30 |
| Der THW Kiel sicherte sich durch einen 35:30 Sieg gegen Ademar Leon den ersten Tabellenplatz in der Gruppe B. Somit steht das Endspiel fest. Die beiden deutschen Vereine Hamburg und Kiel werden am Sonntag 16.40 Uhr das Finale bestreiten. Obwohl Kiel zur ersten Hälfte mit 22:14 in die Pause ging, mussten sie doch noch um den Sieg zittern. Denn Ademar Leon konnte bis zur 40. Minute den Rückstand auf drei Tore zum 24:27 verkürzen. Das Spiel drohte zu kippen, doch innerhalb von fünf Minuten stelle Kiel auf 33:25 und das Spiel war entschieden. Mit 35:30 verließen die Norddeutschen den Platz als Sieger. | |||
| Spielberichte | Platzierungsspiele Sonntag, 13. August 2006 | ||||
| Spiel um Platz 5 | |||||
| Montpellier HB | Celje Pivovarna Lasko | 16:15 | 32:28 | ||
| In der ersten Halbzeit sahen wir ein Spiel auf durchweg hohem Niveau. Beide Mannschaften konnten heute eine bessere Leistung als am Vortag abrufen. Der Halbzeitstand von 16:15 für Montpellier spiegelte das ausgeglichene Spiel beider Mannschaften wider. Jedoch überragte bei Montpellier die klasse Torwartleistung wo hingegen bei Celje das Konterspiel die nötigen Tore erbrachte. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit waren beide Mannschaften immer noch auf einem Niveau. Jedoch als Celje durch eine 2 Minuten Strafe geschwächt wurde und den folgenden 7 Meter verschossen hatte, konnte sich Montpellier einen Vorsprung von 4 Toren erarbeiten und gab die Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Somit sicherte sich Montpellier, über das ganze Spiel betrachtet sicherlich verdient den 5. Platz beim diesjährigen SCHLECKER CUP. Beste Schützen: Montpellier HB: Hmam (8); Celje Pivovarna Lasko: Harbok (11/4) | |||||
| Spiel um Platz 3 | |||||
| MKB Veszprém KC | Ademar Leon | 15:11 | 27:25 | ||
| Im Spiel um Platz 3 mussten die Spanier aus Leon gegen den ungarischen Meister eine 27:25 Niederlage hinnehmen. Nur einmal lagen sie beim 1:0 in Führung. Danach dominierte durchweg das ungarische Team. Ademar Leon machte einige technische Fehler im Angriff die Veszprém konsequent durch ihn schnelles Spiel nach vorne nutzte. Der Halbzeitstand von 15:11 spiegelte den Leistungsunterschied wider. Im zweiten Durchgang versuchte Leon dem Spiel noch eine Wende zu geben und konnte auch noch auf 15:16 verkürzen und hatten auch noch die Möglichkeit per 7 Meter den Ausgleich zu erzielen, doch der Torhüter von Veszprém vereitelte diese Chance. Danach war wieder Veszprém am Drücker und erhöhte schnell auf 20:15. Beide Mannschaften spielten zwar engagiert weiter aber man hatte nie das Gefühl das Veszprém dieses Spiel noch aus der Hand geben würde. Der 27:25 Endstand war verdient und Veszprém sicherte sich den dritten Platz am 20. SCHLECKER CUP. | |||||
| Spiel um Platz 1 | |||||
| HSV Handball | THW Kiel | 15:18 | 36:40 | ||
| Das Endspiel des SCHLECKER CUP 2006 stellte mit dem THW Kiel und dem HSV Handball die kommenden Finalisten des Super-Cup in München. In der ausverkauften Längenfeldhalle war kein Platz mehr frei geblieben. Der Zuschauereinlass musste sogar frühzeitig geschlossen werden. Mit 76 Toren sahen die handballbegeisterten Zuschauer das torreichste Spiel des Turniers und einen würdigen Pokalsieger, den THW Kiel. Beide Mannschaften agierten sehr konzentriert, sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr. Nach den ersten acht Minuten stand es gerade mal 3:3 und dies war den Weltklasse spielenden Torhütern beider Teams zu verdanken. Somit war der drei Tore Vorsprung der Kieler zur Halbzeit dem sehr konstant spielenden Torhüter Omeyer gut zu schreiben. Die besten Akteure der ersten Halbzeit waren Pascal Hens und Sandström von Hamburg, sowie Andersson und Omeyer von Kiel. Halbzeitstand: 18:15. In der zweiten Halbzeit überzeugte der konstant spielende THW vor allem durch seine Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, seinen Weltklassetorhüter Omeyer der zahlreiche Chancen der Hamburger vereiteln konnte und Linders, der Ahlm’s Leistung ebenso fortführte. Somit konnte sich Kiel Tor für Tor einen Vorsprung von bis zu 10 Toren herausspielen. In den letzten 5 Minuten des Finals wurde Kiel noch etwas nachlässig in der Chancenauswertung, so dass Hamburg noch bis auf 4 Tore herankam. Endstand: 36:40 HSV Handball: Schröder (2), Jansen (5/3), Ursic (1), Flohr (3/1), Souza (4), Knorr (2), Pungartnik (4), B. Gille (2), G. Gille (19, Lijewski (4), Hens (3), Yoon (5/1) THW Kiel: Linders (7), Andersson (11), Kavticnik (2/1), Lövgren (2), Ahlm (2), Zeitz (2), Jeppesen (1), Karabatic (8/4), Klein (5) | |||||
| Im Anschluss an das Finale fand traditionell die Siegerehrung und die Verleihung der Einzeltitel statt, die von den Trainern der teilnehmenden Mannschaften ausgewählt wurden. | |||||
| Bester Spieler | Ahlm | THW Kiel | ||
| Bester Torwart | Peric | MKB Veszprém KC | ||
| Torschützenkönig | Harbok | Celje Pivovarna Lasko | 24 Tore | |
| Fairplay Teampokal | Montpellier HB |


